Die gesellschaftliche Unsichtbarkeit lesbischer Frauen in der zweiten Lebenshälfte ist geprägt von einem heteronormativen Blick und der Entsexualisierung älterer Frauen. Das Projekt setzt sich mit der Frage auseinander, wie diese Lebensrealitäten durch Fotografien lesbar gemacht werden können, ohne sich an eindeutigen Codes, der Reproduktion von Stereotypen oder Beweislogiken orientieren zu müssen. Die entstandenen Porträts, Interviews und privaten Archiv-Fotografien der Frauen, werden im Fotobuch miteinander verwoben und durch persönliche Gegenstände im begleitenden Ausstellungstisch ergänzt. Titel und Vorwort setzen die Arbeit in einen Kontext, der auch Fotografien aus der Vergangenheit in der Gegenwart als lesbisch lesbar macht.
LE[S]BEN zwischen Erinnerung und Gegenwart ist ein 194 seitiges von Hand gebundenes Buch in 160x210mm, in einer Auflage von 3 Exemplaren.
LE[S]BEN zwischen Erinnerung und Gegenwart, 2026
LE[S]BEN zwischen Erinnerung und Gegenwart, 2026
Aufgeschlagenes Fotobuch LE[S]BEN, 2026, S. 32-33
Aufgeschlagenes Fotobuch LE[S]BEN, 2026, S. 32-33
Archivgegenstände der Teilnehmerinnen und Fotobuch LE[S]BEN, 2026
Archivgegenstände der Teilnehmerinnen und Fotobuch LE[S]BEN, 2026
Aufgeschlagene Seiten aus dem Fotobuch LE[S]BEN, 2026
Aufgeschlagene Seiten aus dem Fotobuch LE[S]BEN, 2026
Fotobuch LE[S]BEN, 2026, S. 20-21
Fotobuch LE[S]BEN, 2026, S. 20-21
Fotobuch LE[S]BEN, 2026, S. 26-27
Fotobuch LE[S]BEN, 2026, S. 26-27
Fotobuch LE[S]BEN, 2026, S. 58-59
Fotobuch LE[S]BEN, 2026, S. 58-59
Fotobuch LE[S]BEN, 2026, S. 66-67
Fotobuch LE[S]BEN, 2026, S. 66-67
Installationsansicht, 2026
Installationsansicht, 2026
Ausstellungs- und Installationsansicht, 2026 © Simon Fricke
Ausstellungs- und Installationsansicht, 2026 © Simon Fricke

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